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Reibungslos funktionierende logistische Prozesse erfordern hochverfügbare Strukturen. Eine gewünschte Hochverfügbarkeit ist jedoch nur so gut wie die jeweils schwächste beteiligte Komponente insofern ist ein durchdachtes, umfassendes Konzept erforderlich. Die Basis bilden 2 separate Rechenzentren, die räumlich getrennt in unterschiedlichen Gebäuden errichtet sind. Alarmabsicherung, Zugangskontrolle und Brandmeldeanlagen sowie geeignete Löschmittel vor Ort sind obligatorisch. 19- Rechner in Racks mit redundanten Netzteilen bilden die Hardwareplattform der Hochverfügbarkeitssysteme. Jeder Rechner verfügt über mehrere Prozessoren und mehrere Netzwerkkarten. Die beiden Netzteile werden aus 2 unterbrechungsfreien Stromversorgungen permanent gespeist, die wiederum an unterschiedliche 230V~- Phasen angeschlossen sind. Überspannungsgrob-, Mittel- und Feinschutz ist selbstverständlich. Es existieren mehrere Stromzuführungen auf das Gelände. Ebenso ist eine Überwachung des USV-Status sowie der Umgebungsparameter Temperatur und Luftfeuchtigkeit gegeben. In den Rechenzentren kommt ausschließlich das aktuelle Windows- Serverbetriebssystem in der Enterprise-Ausführung mit Clustering als Softwarebasis zum Einsatz (zur Zeit Windows 2003). Mehrstufige Virenschutzsysteme, die alle paar Minuten automatisch aktualisiert werden, sichern die Server, die Gatewayrechner und letztendlich auch die Arbeitsplatz-PC, die einheitlich (zur Zeit) unter Windows XP prof. laufen. Das Softwarepatchmanagement wird durch automatische Updateserver sichergestellt, so dass zeitnah kritische Updates aufgespielt werden können. Jeder Server verfügt über lokale RAID-1 Systemfestplatten mit automatisch einspringenden Reserveplatten und über Managementsoftware, die auftretende Störungen sofort kommuniziert. Als Storagelösung kommt ein remote redundant Fibre-Channel basierendes SAN zum Einsatz. Das Netzwerk ist ebenfalls komplex ausgeführt. Grundsätzlich ist das Gigabit-Ethernet-Backbonenetz ringförmig organisiert (fast spanning tree), es existieren zusätzliche mehrfache Redundanzpfade. Alle Verkabelungen zwischen Gebäuden sind in Glasfasertechnik ausgeführt; sicheres Wireless-LAN (WPA-2) existiert in Bereichen wie Besprechungsräumen. Firewallcluster sichern und unterteilen das Netzwerk in mehrere Segmente ohne Außenverbindungen und eine DMZ, in der alle nach außen sichtbaren Server stehen (WEB-Servercluster, Mailgatewaycluster, EDI-Systemcluster). Die Zuführung von Daten- und Breitbandleitungen auf das Gelände erfolgt über 2 Übergabepunkte, die Kabelwege laufen auf unterschiedlichen Trassen zur Vermittlungsstelle. Es werden mehrere Leitungsprovider verwendet. Auch für den möglichen Ausfall der VoiP-Telefonanlage existiert eine autarke Notlösung mit unabhängigen Not endgeräten an wichtigen Arbeitsplätzen. Alle verwendeten Datenbanksysteme sind in Clusterversionen installiert, |
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